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DIE QUINTANA HEUTE
Präsentation
Regeln der Quintana
Die Sestieri im Wettkampf
Die Verlesung der Bekanntmachung
Gruß an die Madonna des Friedens
Die Darbietung der Votivkerzen zum Fest des Hl. Emidio, Schutzpatron der Stadt
Der historische Festzug
Das Ritterturnier der Quintana
Die Rahmenveranstaltungen:
- Der Wettkampf der Bogenschützen
- Der Wettkampf der Fahnenschwinger
- Feste und Abendessen der Sestieri
GESCHICHTE UND KULTUR
Was ist die Quintana
Stadtviertel, Sestieri, Quartieri ausserhalb der Stadtmauer, Ländereien und Festungen
Der Hl. Emidio und das Patronalfest im Laufe der Jahrhunderte
Historische Spiele in Ascoli Piceno vom Mittelalter bis heute:
- das Ritterturnier des Ringes
- das Ritterturnier der Quintana
Der Palio (Pferderennen)
Vom Fahnentanz zu den Fahnenschwingern
Stoffe, Kostüme, Accessoires
Die Banner und die Künstler
Reime zur Quintana aus dem 16.-17. Jahrhundert
Die Annalen:
- die historischen Gewinner des Palio (Pferderennen)
- die Gewinner der Quintana
- die Gewinner des Wettkampfes der Bogenschützen
- die Gewinner des Wettkampfes der Fahnenschwinger
VERANSTALTUNGSKALENDER
SITZE UND ADRESSEN
Die Einrichtung Quintana
Das Studienzentrum für historische Spiele
VEREINE UND FÖDERATIONEN FÜR HISTORISCHE SPIELE
Dachverband der historischen Feste der Marken
Italienische Föderation der historischen Spiele
Europäische Föderation der historischen Feste und Veranstaltungen
BILDER UND FILMBERICHTE
Vom Fahnentanz zu den Fahnenschwingern
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Das heutige Fahnenschwingen hat seinen Ursprung im “Ballo dell‘insegna“, der mindestens seit dem 16. Jh zu feierlichen, religiösen Anlässen im Piceno aufgeführt wurde (in Teramo zum Fest der HI. Anna, in Forcella zum Fest der Barmherzigen Muttergottes, in Ascoli zum Fest der Mariä Himmelfahrt von Campolungo, in Falerone zu Ehren des HI. Fortunato). Sowohl in Ascoli als auch in Falerone war dieser Tanz an das historische Volksfest „Festa delle canestrelle“ gebunden, bei dem man Gaben als Dank für die Ernte darbot. Der Fahnentanz war eine Veranstaltung bei der Geschick und Gewandtheit eine große Rolle spielten. Dabei führte ein Tänzer mit einer Fahne, von einem Trommler oder einer kleinen Musikgruppe begleitet, akrobatische Kunststücke auf. Der jeweilige Heilige war auf dieser Fahne abgebildet, die während des Tanzes nie den Boden berühren durfte. Sie wurde von einem Fahnenträger gebracht und während des Jahres in der dem Heiligen geweihten Kirche aufbewahrt. Diese Tradition hat sehr alten Ursprung mit volkstümlichem Charakter und bacchisch-karnevalesken Wurzeln, wie auch die mittelalterlichen „Feste dei folli“ (siehe Nardi, in Segni, simboli, spazi e colori della festa mondana medioevale,1996).
Heute treten die Fahnenschwinger nicht nur während des Umzuges und auf dem Turnierfeld auf, denn schon in den Tagen vor dem Ritterturnier findet ein Wettbewerb der Fahnenschwinger statt. Die ersten Choreografen der Fahnenschwinger waren Danilo Ciampini und Gianni Nardoni. Seit 1988 messen sich die Fahnenschwinger der verschiedenen Sestieri in Einzel-, Paar- und Mannschaftswettkämpfen.
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